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Deutsch-Algerische Wasserstoffinfrastruktur-Tagung
Deutsch-Algerische Wasserstoffinfrastruktur-Tagung

Deutsch-Algerische Fachtagung „Wasserstoffinfrastruktur und deren Herausforderungen“

Am 25. – 26. Oktober 2022 veranstaltete der WTZ e.V. gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH eine Deutsch-Algerische Wasserstoffinfrastruktur-Fachtagung als Teilveranstaltung einer algerischen Delegationsreise im Rahmen der deutsch-algerischen Energiepartnerschaft und des International Hydrogen Ramp-up Programs.

Die Entwicklung einer Wasserstoffwirtschaft wird als eine zentrale Aufgabe der Bundesregierung im Energiebereich angesehen. Das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 hat dabei eine große Bedeutung. Da die in Deutschland potenziell produzierte Wasserstoffmenge laut den in der Nationalen Wasserstoffstrategie prognostizierten Bedarfen der Industrie nicht ausreichen würde, wird Deutschland Wasserstoff in großen Mengen importieren müssen. Algerien könnte in diesem Prozess zu einem wichtigen H2-Exporteur werden. In dem aktuellen Programm der algerischen Regierung wird der Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft ebenfalls als Priorität definiert.

Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen der Tagung konkrete wissenschaftlich-technische Herausforderungen in der Transport- und Speicherinfrastruktur, sowie Produktion des grünen Wasserstoffs und materialwissenschaftliche Aspekte diskutiert. Es wurde zudem untersucht, wie diese Herausforderungen gelöst werden können und wie die Etablierung einer konkreten Wasserstoffkooperation technisch umgesetzt werden kann.

Den Abschluss der Fachtagung bildete ein Besuch des Hydrogen Lab Leuna, einer Elektrolysetestplattform am Chemiestandort Leuna, wo innovative Technologien zur Erzeugung des Wasserstoffs und dessen Nutzung in Syntheseprozessen mit einer Infrastruktur an Gaspipelines und Gasspeichern verknüpft wird.

Die algerische Delegation bestand aus den Vertreterinnen und Vertreter des algerischen Ministeriums für Energie und Bergbau und des staatlichen algerischen Energieunternehmens Sonatrach. Von der deutschen Seite waren Institutionen und Organisationen aus der Wissenschaft und Wirtschaft beteiligt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Hartmut Krause (WTZ e.V.) sowie Frank Renken und Jürgen Stefan Kukuk (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH).

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